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Artikel: Auf einen Cocktail mit Chloé Merz von der COLLAB Bar in Hamburg

Auf einen Cocktail mit Chloé Merz von der COLLAB Bar in Hamburg

Auf einen Cocktail mit Chloé Merz von der COLLAB Bar in Hamburg

Wir haben uns mit Cloé Merz auf einen Cocktail getroffen und ihr fünf kurze Fragen zu Leidenschaft, Inspiration und Verbindung zu Stölzle Lausitz gestellt.

Eigentlich hätte Chloé Merz Naturwissenschaftlerin werden sollen. Nach ihrem Studium in den USA entdeckte die gebürtige Schweizerin, dass ihr Herz eigentlich schon immer für die Gastronomie schlug. Seit ihrem vierzehnten Lebensjahr arbeitet Chloé in Restaurants, um damals vor allem ihr Studium zu finanzieren.

Heute gehört sie zu den aktuell bedeutendsten Größen im deutschsprachigen Bar-Business. Im Jahr 2017 gewann sie als erste Frau den Cocktail-Wettbewerb „Made in GSA,“ es folgten Auszeichnungen als Basler Bartenderin, Newcomer oft he Year und Bartenderin des Jahres.

Im Jahr 2023 eröffnete sie auf St. Pauli in Hamburg die Collab Bar. Gemeinsam mit ihrem Team kreiert sie dort alle Drinks – ein besonderes Konzept: Jeder Drink ist nach seinem Alkoholgehalt gekennzeichnet, viele sind alkoholfrei oder enthalten nur einen sehr geringen Alkoholanteil. Das Team rund um die Collab Bar wurde zudem als Barteam des Jahres und für die Barkarte des Jahres ausgezeichnet.

 


1. Warum bist du Bartenderin geworden?
Die Welt des Bartendings hat mich gefunden. Ich bin in einer Familie von Feinschmeckern aufgewachsen – und Bartending ist wie Kochen, nur mit Flüssigkeiten. Es gibt etwas ungemein Befriedigendes und Aufregendes daran, verschiedene Flüssigkeiten zu mischen, um ein geschmackliches Erlebnis zu schaffen – und dabei gleichzeitig zu sehen, wie ein Gast mit einem Lächeln und einer schönen Erfahrung nach Hause geht.

2. Was inspiriert dich bei der Kreation neuer Drinks?
Ehrlich gesagt, es kann alles Mögliche sein – ein Gericht, ein Gewürz oder sogar ein anderer Cocktail, den ich probiert habe.


3. Was sind die wichtigsten Faktoren für das Entwickeln von alkoholfreien Drinks?
Es ist wichtig zu beachten, dass viele alkoholfreie Cocktails oft etwas fade schmecken. Der Grund dafür ist, dass Alkohol ein wichtiger Geschmacksträger ist. Wenn Alkohol nicht mehr enthalten ist, muss man sich auf andere Geschmacksträger wie Zucker, Salz, Fett und sogar Schärfe konzentrieren, um ein vollmundiges Geschmackserlebnis zu schaffen.

 


4. Wie bist du auf Stölzle Lausitz aufmerksam geworden?
Ich kenne die Marke schon seit meinem ersten Cocktailwettbewerb im Jahr 2017 – seitdem begleitet sie mich. Für mich war sie immer eine der hochwertigsten Glasmarken überhaupt.


5. Warum hast du dich für die Serie Kyoto entschieden?
Die Kyoto-Serie hat etwas sehr Elegantes und Schlichtes an sich. Ich selbst neige zu Minimalismus, und diese Gläser eignen sich perfekt für viele Cocktails – sie sind klar, zurückhaltend aber gleichzeitig wunderschön und unterstreichen jeden Cocktail, der darin serviert wird.


6. Was ist dein aktueller Lieblingscocktail und magst du uns das Rezept verraten?
Mein Lieblingscocktail wird immer ein 50/50 Martini sein: 40 ml London Dry Gin, 40 ml Dry Vermouth, 2 Spritzer Orangenbitter, gerührt und mit einer oder zwei Oliven garniert.

COLLAB Bar | Moderne Bar in Hamburg St. Pauli

COLLAB Bar

Hein-Hoyer Str.63

20359 Hamburg


 

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